Auf dieser Seite halten wir für Sie einige zahnärztliche Infos parat.
Für eine individuelle Beratung stehen wir gerne zur Verfügung!
Gesetzliche Bestimmungen
Nach § 1 des Sozialgesetzbuches V haben Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen einen Leistungsanspruch, wenn eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung vorliegt, die das Kauen, Beissen, Spechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt. Leistungen müssen ausreichend, zweckmässig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Der Behandlungsbedarf wurde im so genannten KIG-System durch bestimmte Buchstaben und Zahlen gekennzeichnet. Einstufungen 1 und 2 sind keine Kassenleistung, ab KIG Stufe 3 kann über gesetzliche Versicherung behandelt werden. Die Kosten werden nur bis zum 18 Lebensjahr übernommen!
KIG Einstufung 1 oder 2 bedeutet nicht "gesund" oder "nicht behandlungsbedürftig". Zahnstellungs- oder Kieferanomalien heilen nicht spontan aus. In KIG 1 und 2 Fällen raten wir Ihnen zu einer Privatbehandlung, die bei uns im gesetzlich vorgegebenen Rahmen der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) durchgeführt wird.
Fernröntgenaufnahme
Modelle
Die kieferorthopädische Behandlung wird mit
©Baska
Nach einer Extraktion:
©BaskaCopyright Baska 2006
können aus sehr vielen verschiedenen Gründen auftreten, zum Beispiel:
kann einen folgenden Ursprung haben:
umfasst im breiten Sinne VORBEUGENDE Maßnahmen, die
Jede kieferorthopädische Behandlung wird mit einer Erstuntersuchung und Erstellung der Unterlagen begonnen.
Für den Plan benötigt der Arzt:
Individuell können noch benötigt werden:
Erst nach eingehender Auswertung der Unterlagen kann ein Behandlungsplan erstellt werden:
Das endgültige Ergebnis der Behandlung ist letztendlich sehr von der Mitarbeit des Patienten abhängig. Sehr wichtig sind die regelmäßigen Kontrollen, damit es zu keinen unerwünschten Zahnbewegungen kommt!
Es ist nicht möglich auf Tag genau die Dauer der Behandlung zu bestimmen! Eine reguläre Behandlung dauert meistens 3 bis 4 Jahre, ist aber immer individuel von der Schwierigkeit des Behandlungsfalls abhängig.
Herausnehmbar sind Geräte:
Platte für Oberkiefer ![]() |
Platte für Oberkiefer mit beidseitigem Aufbiss ![]() |
Platte für Unterkiefer ![]() |
Platte für Oberkiefer mit Zungengitter ![]() |
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Es gibt herausnehmbare Zahnspangen, die gleichzeitg den Ober- und Unterkiefer behandeln. Hier einige Beispiele: Funktionsregler nach Fränkel, Bionator, Aktivator |
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Es gibt feste Zahnspangen, die an den Seitenzähnen befstigt werden und direkt am Gaumen liegen.
Diese Spangen sind nach Außen hin gar nicht sichtbar! Zum Beispiel: Pendulum, Quad-helix
Multiband ist die typische "feste" Zahnspange, wie man sie allgemein kennt, die sich aus
zusammensetzt
Brackets gibt es in vielen Farben- und Größenvariationen:
standard
keramik
"Spirit"
Festsitzende Zahnspange eignet sich sehr gut
Die kieferorthopädischen Bögen gibt es in verschiedenen Stärken und Formen. An die Brackets werden sie mit speziellen durchsichtigen oder bunten Gummis befestigt, oder auch mit sehr dünnen Metallligaturen.
Zu Beginn der Behandlung werden sehr dünne und flexible Bögen eingesetzt, später immer stärkere.
Durch den Druck, den die Drähte auf die Zähne ausüben, können manche Zähne am Anfang etwas weh tun!
Die Überempfindlichkeit hält meistens 2-3 Tage an und lässt von alleine nach.
Invisalign
Die aus USA stammende Technik der Behandlung basiert auf speziellen durchsichtigen Schienen.
Diese werden für den Patienten, anhand seiner Anfangsmodelle, individuell im Spezialllabor angefertigt. Jede von den Schienen muß 2 Wochen getragen werden. Um das Endergebnis zu erreichen, benötigt man eine sehr unterschiedliche Anzahl von Schienen, es hängt immer von dem Schwierigkeitsgrad der Behandlung ab. Meistens sind es 20 bis etwa 40.
Nicht jede Zahnfehlstellung kann mit dieser Methode behandelt werden! Wir beraten Sie gerne.

Die Wirkung dieser Zahnspange ist ähnlich wie bei der Behandlung mit klassischen Brackets, die auf die frontale Fläche der Zähne geklebt werden.


Beispiel für extrem vernachlässigte Zahnpflege: Entkalkungen, Karies und Parodontitis
Bakterieller Zahnbelag, die so genannte Plaque, ist die Hauptursache von Karies. Im Zahnbelag befinden sich zahlreiche Bakterien. Besonders schädlich für die Zähne sind die Bakterien Streptokokkus mutans. Sie wandeln kohlehydrathaltige Speisereste, vor allem Zucker und stärkehaltige Lebensmittel, in aggressive Säuren um. Diese entziehen dem Zahnschmelz Mineralien, sodass er weich und porös wird und sich auflöst. Diese Schädigung des Zahnes setzt sich fort bis in die Tiefe zum Zahnbein (Dentin) und Zahnmark. Je mehr Zahnbelag und Bakterien sich auf den Zähnen befinden, desto mehr Säure wird produziert und desto stärker wird der Zahnschmelz angegriffen. Zahnbelag und Bakterien sind auch Auslöser von Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und der Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates (Parodontitis). Bakterien lagern sich in Form von Zahnbelägen am Zahnfleischrand ab. Gifte aus dem Bakterienstoffwechsel wandern in das Zahnfleischgewebe und verursachen eine Entzündung. Wenn die Entzündung fortschreitet, bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen. Gewebe und Knochen gehen zurück und die Zähne verlieren ihren Halt.
Färbetest
Während einer kieferorthopädischen Behandlung ist das Kariesrisiko, insbesondere beim Einsatz festsitzender Spangen, deutlich erhöht. Hinzu kommt, dass jeder Mensch unterschiedlich anfällig für Karies und Zahnfleischerkrankungen ist. Das Risiko, daran zu erkranken, kann durch verschiedene Diagnoseverfahren und Tests ermittelt werden. Je nach Ergebnis, kann für jeden Patienten ein individuelles, wirkungsvolles Prophylaxe-Programm erstellt und eine am besten geeignete Zahnspange geplant werden. Die Tests zur Bestimmung des Karies- und Parodontitisrisikos sind sicher, bewährt und schmerzfrei. Zu denen gehören u.a. der einfache Färbetest zur Darstellung der Zahnbeläge und ein Speicheltest zur Bestimmung der Anzahl der Karies auslösenden Bakterien. Je höher die Bakterienzahl, desto größer das Kariesrisiko. Anhand weiterer Testverfahren wird festgestellt, wie viel Speichel produziert wird (Speichelfließrate). Da der Speichel wichtig für die Selbstreinigung der Zähne ist, sollte lieber zu viel als zu wenig Speichel produziert werden. Ferner wird untersucht, wie gut der Speichel in der Lage ist, schädliche Säuren zu neutralisieren (Pufferkapazität).
Karies und Zahnfleischentzündung als Folge schlechter Zahnpflege
Interdentale Zahnbürste und Zahnseide im Einsatz bei einer Multibandapparatur
Aufbringen vom Cervitec
In der Regel nehmen kieferorthopädische Behandlungen einen längeren Zeitraum in Anspruch. Die häusliche Zahnpflege reicht oft nicht aus! Während dieser Zeit ist die Prophylaxe mit der professionellen Zahnreinigung besonders wichtig, denn durch das Tragen der kieferorthopädischen Geräte ist die Mundhygiene oft stark beeinträchtigt. Zwischen den Brackets und Metallbändern bildet sich Zahnbelag, der mit der Zahnbürste nicht ausreichend entfernt wird. Besonders viel Belag lagert sich am Zahnfleichrand und in den Zahnzwischenräumen ab. Auch bei herausnehmbaren Schienen und Spangen ist das Karies- und Parodontitisrisiko grundsätzlich erhöht, denn solange die Zahnfehlstellungen noch nicht behoben sind, können sich zwischen den schief stehenden Zähnen kariesverursachende Bakterien besonders stark ausbreiten.
Das Zähneputzen mit festsitzenden Apparaturen nimmt oft viel mehr Zeit in Anspruch, als im gesunden Gebiss ohne Apparatur. Generell empfohlen sind Zahnbürsten mit einem kleinen Bürstenkopf, der die Zähne, bis zur Ende der Zahnreihe hin gut erreicht. Für die Zahnzwischenräume wird die Benutzung von Zahnseide empfohlen und für alle untersichgehenden Stellen und Bracketszwischenräume- die Interdentalen Bürsten. Die elektrischen Zahnbürsten der neuen Generation sind ganz besonders empfehlenswert. Für diese gibt es oft spezielle Aufsätze, die das Reinigen der kieferorthopädischen Apparaturen erleichtern. Nicht ausser Acht zu lassen sind auch die Essgewohnheiten. Man soll 3 bis 4 Mal am Tag essen und danach die Zähne gründlich putzen, nicht zwischendurch naschen, auf keinen Fall zwischen den Mahlzeiten Süßes essen oder oft am Tag saure oder süße Getränke trinken! Cola, Energy-drinks, granullierte Instanttees u.v.a. können bei dauerhaftem Konsum zu Zahnschäden führen! Für den kleinen Durst zwischendurch ist das Mineralwasser wohl das Beste! Auch die Zuckerfreien Kaugummis darf man viel und oft kauen, da dadurch der Speichenfluss angeregt wird.
In der Praxis wird Ihnenn eine professionelle Zahnreinigung angeboten, die weit über die häusliche Zahnpflege hinaus geht. Sie wird mit einem Salzstrahlgerät durchgeführt. Dabei werden alle Zähne und die befestigten Apparaturen schonend von Belägen befreit. Auf reinen und glatten Zahnoberflächen setzt sich der Zahnbelag nicht so leicht fest. Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung sollte während einer kieferorthopädischen Behandlung 2-4 mal im Jahr durchgeführt werden. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Zähne nach Abschluss der Behandlung kariesfrei sind. In Rahmen der kieferorthopädischen Prophylaxe wird nach der profesionellen Zahnreinigung ein spezieller Lack- Cervitec- aufgetragen. Dieser enthält antimikrobielle Komponenten: Chlorhexidin und Thymol, die durch Reduktion der bakteriellen Aktivität die Zahnoberflächen schützen. Chlorhexidin verbindet sich mit dem Zahnbelag, zersetzt ihn und verhindert dessen Neubildung. Die Applikation von Cervitec erfolgt vierteljährlich, kann aber im Rahmen einer Intensivbehandlung in kürzeren Abständen notwendig sein.
Perfekt gepflegte Zähne nach der kieferorthopädischen Behandlung
Abgebrochene Drahtklammer oder ein wenig Kunsstoff ab
Zahnspange an der Schraube verstellt und plötzlich passt sie nicht mehr!
Spange verloren, gebrochen oder passt überhaupt nicht mehr
Wenn die Zahnspange keine Schmerzen verursacht und "sitzt" weiter tragen. Nicht auf den nächsten regulären Termin warten, sondern nach dem Wochenende / Urlaub sofort in die Praxis kommen. Es wird dann kontrolliert ob und in welchem Umfang die Spange repariert werden muss.
Schraube zurück verstellen und Spange wie gewohnt weiter tragen, einen Extratermin zur Kontrolle vereinbaren. Nicht bis zum nächsten regulären Termin warten!
Sofort einen Termin vereinbaren! Wurde die Spange bereits mehrere Wochen oder Monate getragen, besteht ein Risiko eines Rückfalls: die Zähne werden wieder schief!
Bracket lose
Band lose
Störender Bogen/ Bogenende
Bogen aus der Halterung am Band herausgerutsch
Gummis verloren, Gummikette gerissen
Schmerzen der Zähne
Druckstellen der Wange und Lippen
Druckstellen unter der Zunge
Zahnfleischbluten
ein ganz anderes Problem?
Bitte auf jeden Fall einen Termin zur Reparatur vereinbaren! Wenn das Bracket sehr stört, kann vorsichtig versucht werden es zu entfernen, wobei die Gummiligatur mit einem spitzen Gegnstand von den Flügeln des Brackets gelöst werden muss. Ist das Bracket am Bogen fest, kann es mit Dentalwachs abgedeckt werden.
Bitte auf jeden Fall einen Termin zur Reparatur vereinbaren! Ist das Band am Bogen fest, bitte nur vorsichtig essen, um das Zahnfleisch nicht zu verletzen. Schlimmstenfalls das Bogenende mit dem Band abtrennen ( z.B. mit einer starken Schere). Lässt sich das lockere Band vom Bogen abziehen, dann sollte es vorsichtig entfernt werden. Bitte das Band unbedingt zum Reparaturtermin mitbringen.
Das Bogenende kann mit Dentalwachs abgedeckt werden. Wenn dies nicht hilft, sollte man versuchen mit dem Fingernagel oder einem Löffelstiel das Drahtende umzubiegen. Falls der Bogen weiterhin stört, bitte einen Termin vereinbaren.
Es sollte versucht werden das Bogenende wieder in das Bracket oder in das Röhrchen am Band einzusetzen. Wenn es nicht gelingt und in absehbarer Zeit kein Termin vereibart werden kann, dann den Bogen hinter dem letzten Bracket abschneiden, so dass kein loses Ende heraussteht. Sobald es geht in die Praxis kommen!
Bitte einen Termin vereinbaren
Nach dem Einsetzen der festsitzenden Apparatur treten oft Druckempfindlichkeit und leichte Schmerzen auf. Diese sind sehr unterschiedlich stark ausgeprägt und hören bei den meisten Patienten nach 2-3 Tagen auf. Sollten die Zähne nach dem Ablauf von 3 Tagen immer noch sehr weh tun, bitte einen Termin vereibaren!
Bei Reizungen der Wangen- und Lippenschleimhaut sollte Dentalwachs auf die Brackets und / oder Bänder aufgeklebt werden. So gewöhnt sich die Schleimhaut schneller an die neue Situation. Wenn das Wachs nach 2-3 Tagen keine Linderung bringt, bitte in der Praxis melden. Bei Reizungen der Schleimhaut helfen Mundspüllungen, wie z.B. Salbei- oder Kamillentee. Sehr hilfreich sind Kamillosan-Tropfen oder Dentinox-Zahngel (betäubt!)
Sofort in der Praxis melden!
Das erste Anzeichen einer Zahnfleischentzündung ist das Zahnfleischbluten. Die Zähne sollten sorgfälltiger geputzt werden! Bitte unbedingt unsere Hinweise zur Zahnpflege beachten, interdentale Bürsten und Munddusche anwenden. Tritt keine Besserung ein, sollte der Hauszahnarzt oder unsere Praxis aufgesucht werden.
In dringenden Notfällen erreichen Sie Frau Baska privat unter Tel.Nr. 0212 / 3802434.
| Informationssystem für Kieferorthopädie | www.kfo-online.de |
| Internetclub der Spangenträger | www.smile-club.de |
| Kieferorthopädie weltweit | www.oc-j.com |
| Über Zahngesundheit | www.zahnwissen.de |
| Ästhetische Zahnmedizin | www.zahnmed-online.de |
| Prophylaxe Zahnpflege | www.prophylaxe-online.de |
| Logopädie | www.ps-verlag.de |
| Schlafmedizin | www.dgsz.de |
| Master of Science Kieferorthopädie | www.i-p-o.net |
| Schienentherapie-Invisalign | www.invisalign.de |
| Lingualtechnik | www.dglo.org |
| Lingualtechnik | www.lingualtechnik.de |
| Uni Krems | www.duk-push.de |
| Internationale Infos Kieferorthopädie | www.braces.org |
| Infos für die Spangenträger | www.zahnspangen.org |
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| Infos zur Kieferorthopädie | www.zahn-forum.de |
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