Diagnostik und Tests zur Bestimmung des Karies- und Parodontitisrisikos

Während einer kieferorthopädischen Behandlung ist das Kariesrisiko, insbesondere beim Einsatz festsitzender Spangen, deutlich erhöht. Hinzu kommt, dass jeder Mensch unterschiedlich anfällig für Karies und Zahnfleischerkrankungen ist. Das Risiko, daran zu erkranken, kann durch verschiedene Diagnoseverfahren und Tests ermittelt werden. Je nach Ergebnis kann für jeden Patienten ein individuelles, wirkungsvolles Prophylaxe-Programm erstellt und eine am besten geeignete Zahnspange geplant werden.
Die Tests zur Bestimmung des Karies- und Parodontitisrisikos sind sicher, bewährt und schmerzfrei. Zu denen gehören u.a. der einfache Färbetest zur Darstellung der Zahnbeläge und ein Speicheltest zur Bestimmung der Anzahl der Karies auslösenden Bakterien.
Je höher die Bakterienzahl, desto größer das Kariesrisiko. Anhand weiterer Testverfahren wird festgestellt, wie viel Speichel produziert wird (Speichelfließrate). Da der Speichel wichtig für die Selbstreinigung der Zähne ist, sollte lieber zu viel als zu wenig Speichel produziert werden. Ferner wird untersucht, wie gut der Speichel in der Lage ist, schädliche Säuren zu neutralisieren (Pufferkapazität).

Karies Test

Färbetest