Zahn- und Kieferfehlstellungen

Die Fehlstellungen im Mund-Kieferbereich werden in zwei Untergruppen aufgeteilt:

  • Fehlstellungen der Zähne
  • Fehlstellungen der Kiefer

Kieferorthopäden sprechen von Zahnfehlstellungen (dentoalveoläre Dysgnathien), wenn Zähne nicht korrekt auf dem Zahnbogen angeordnet sind. Dabei können sie gekippt oder gedreht sein oder durch Wanderung an der falschen Position stehen. Bei Zahnengstand kann es zu Überlappungen der Zähne kommen, während bei genetischer Nicht-Anlage von Zähnen die Zahnreihen mehr oder minder große Lücken aufweisen.

Die Fehlstellungen der Zähne können einerseits funktionelle Nachteile für das Zahnsystem mit sich bringen. Sie verursachen dabei beispielsweise Beeinträchtigungen der Kaufunktion und des Sprechvorgangs. Andererseits kann es gerade im Frontzahnbereich bedingt durch Zahnfehlstellungen zu ästhetischen Nachteilen kommen.

Bei Kieferfehlstellungen (skelettale Dysgnathien) weichen Form, Lage und Größe der Kiefer von der Norm ab. Diese Fehlbildungen haben oftmals auch eine Zahnfehlstellung zur Folge. Die Kiefer können beispielsweise zu schmal oder breit, vor- oder rückverlagert sein.

Es ist wichtig, diagnostizierte Zahn- und Kieferfehlstellungen frühzeitig zu behandeln. Oftmals ist dadurch der Aufwand geringer und die Therapiedauer kürzer.

Beachten Sie die Empfehlungen Ihrer Zahnärzte, die Sie und Ihre Kinder im Bedarfsfall an den Kieferorthopäden überweisen.